Das Elterntaxi Problem in der Pestalozzistraße.

In der letzten Ausschußsitzung  von Schule und Kindergarten, wurde über eine Lösung der Pestalozzistraße wegen des hohen Verkehrsaufkommens  durch “ Elterntaxis“  beraten.

Die Gemeindeverwaltung hatte einen Lösungsvorschlag eingebracht der durch die Errichtung von Schranken und zusätzlichen Straßenbaumaßnahmen, insgesamt mit einem Finanzvolumen von  etwa 280 000 € rechnet.

 

Mit dieser Vorstellung war und ist die Grüne Fraktion im Gemeinderat nicht einverstanden und hat deshalb nicht dafür gestimmt.

 

 

Hier im folgenden eine kurze Information über die Gründe:

 

-Für 4 Stunden Disziplinlosigkeit der AutofahrerInnen sollen die Steuerzahler  280 000 € aufbringen ?

-Die zusätzlichen Kiss Plätze fördern eher die “ Taxi“ Mentalität und nicht die gesunde alternative zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Mitteln zur Schule zu kommen.

Ein Schrankensystem ist äußerst Störanfällig und reizt zur Überwindung, Widerstand oder gar mutwilliger Zerstörung. Benötigt zudem sehr aufwendige zu regelnde Ausnahmen. ( unterschiedliche Anlieferer, Entsorger, Anwohner, technische Hilfen und medizinische Notdienste.)

Fußwege vom Parkplatz Sporthalle Staderstraße bis zur jeweiligen Schule sind, bei der Verbesserung der Beleuchtung, für alle Schulbesucher zumutbar und Gesund.

-Kinder und Jugendliche wachsen durch Selbstständigkeit und Selbsterprobung und nicht durch Überbehütung.

-Das Konzept der Verwaltung regelt, mit viel Geld das Problem, hat aber bei allen Überlegungen die Schulen und ihre Möglichkeiten noch nicht genügend einbezogen.

Die Pestalozzistraße soll gesperrt werden. Absolutes Fahrverbot von 7.00 Uhr – 8.15 Uhr und von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr. Freier Zugang nur für Busse, die Anlieger, den Anlieferverkehr und für den Kindergarten und Krippe.

-Die Fahrzeuge der älteren Schüler und der MitarbeiterInnen der Schulen parken auf dem Parkplatz der Sporthalle Staderstraße. Die MitarbeiterInnen der Schulen werden so ihrer Vorbildfunktion gerecht.

-Eine Überprüfung der Busfahrpläne und dann eine Verbesserung der Erreichbarkeit der Schulen wird vorgenommen. Alle Schüler müssen durch den öffentlichen Nahverkehr ihre Schule erreichen können.

-Es finden polizeiliche Kontrollen in der Sperrzeit statt und es gibt hohe empfindliche Strafen für das befahren dieser gesperrten Straße.

-Die Beteiligten, Anwohner, Schulen, Verwaltung und Politik, entwickeln “ Ihre Pestalozzistraße“ im engen Verbund Miteinander. Beispiele: Die Begleitung der Kinder, ein Abholsystem mit Treffpunkten und Straßenpiktogrammen, die Gestaltung der Straße im kreativen  Wettbewerb und der frei werdenden Parkplätze, Sicherheitsaufsicht durch die Eltern der Schulen, Lotsensysteme in der Straße und bei den Bussen.

-Die Schulen und der Kindergarten  können über das Thema  Pestalozzistraße eine enge Verzahnung, ein enges Miteinander erreichen  und mit der Entwicklung eines gemeinsamen Campus der Pestalozzistraße beginnen.

 

 

 

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