Am 9. März 2026 kam der „Ausschuss für Jugend, Kultur, Soziales, Senioren und Sport“ (kurz: JuKSSS) im Rathaus Oyten zusammen.
Die schlanke Tagesordnung sah drei Berichte sowie die Beratung unseres Antrags zum Thema Silvesterpyrotechnik in Oyten vor.
Bericht der Oytener Engel
Die „Oytener Engel“ oder die Freiwilligen-Börse ist seit 2014 in Oyten aktiv. Frau Windhorst berichtete dem Ausschuss lebhaft über die vielfältige Arbeit. Die Freiwilligen-Börse verstehe sich als Vermittlerin zwischen Menschen, die ihre Freizeit ehrenamtlich für „gute Zwecke“ zur Verfügung stellen wollten, und Projekten, Vereinen und anderen Institutionen, die nach Mithelfenden suchten. So vermittele sie erfolgreich Übungsleiter:innen für Sportarten, Fahrer:innen für den Bürgerbus, Unterstützer:innen für Formularlotsen und vieles mehr.
Bericht zur zentralen Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag 2025
Meike Haase aus der Verwaltung gab einen kurzen Überblick über die zurückliegende Gedenkfeier zum Volkstrauertag, zu der die Gemeinde nach den Kranzniederlegungen an den verschiedenen Mahnmalen in den Bürgersaal eingeladen hatte. Insbesondere die Schilderungen von Fawzi Yahya über seine eigenen Erlebnisse auf der Flucht aus dem Sudan hätten die Anwesenden nachhaltig beeindruckt.
Nachdem die Veranstaltung in 2025 mehr Zuspruch gefunden habe, geht die Verwaltungsspitze davon aus, dass das Format auch in 2026 Fortsetzung finde.
Sachstand AllerLoyteHaus
In der Allerstraße in Oyten Süd konzipiert und gestaltet der extra zu diesem Zweck gegründete Verein „Menschen Für Menschen Oyten Süd“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oyten ein soziales Begegnungszentrum. Jennifer Frank, Fachbereichsleiterin Bildungs- & Gebäudemanagement, berichtete in der Ausschusssitzung über den aktuellen Stand der Dinge und die noch zu lösenden Problemstellungen beim Umbau des erworbenen Hauses.
Ächtung von Pyrotechnik in der Gemeinde Oyten
Im September 2025 hatte unsere Fraktion den Antrag gestellt, die Gemeinde Oyten möge das private Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Gemeinde Oyten wenigstens als „unerwünscht“ erklären.
In der Beratung über diesen Tagesordnungspunkt legte die Gemeindeverwaltung dar, dass sie aufgrund der geltenden gesetzlichen Verordnungen keine Handhabe habe, ein grundlegendes Verbot auszusprechen. Die bisherige Praxis, rechtzeitig vor Silvester Hinweise über die verantwortungsbewusste Nutzung von Knallkörpern und festgelegte Verbotszonen zu informieren, halte die Verwaltung für sinnvoll und ausreichend. Eine Durchsetzung der Regeln bei Verstößen sei personalaufwendig und daher auch durch die Polizei kaum zu leisten.
In der Diskussion wurde deutlich, dass auch die anderen Fraktionen einer Ächtung im Prinzip folgen könnten. Allerdings sahen sie nicht, dass die Gemeindeverwaltung mehr als die geschilderte bisherige Vorgehensweise erfüllen könnte.
Am Ende stand der Vorschlag im Raum, dass der Gemeinderat als eigenständiges Gremium eine gemeinsame Initiative in diese Richtung startet.
Björn Meyer, 10. März 2026
Artikel kommentieren