Beantwortung der Fragen zur Ortsmitte

Die Verwaltung hat die  Anfrage der Grünen beantwortet. In der Ratssitzung wurde aber deutlich, daß die Ratsmitglieder kein Interesse an einer Diskussion zum Thema hatten. 

In Verbindung mit den offenen Fragen wie: Wiesenpark Anbindung, Gestaltung des Ortskern, einem Kreisel, dem  Busbahnhof usw. werden wir dieses Thema aber immer wieder auf die Tagesordnung setzten.

Sachlage:

Die Fraktion der Bündnis 90 / Die Grünen stellte in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Gemeindeentwicklung am 17.12.2014 beiliegende Anfrage vor.

Die Ergebnisse sollten in dieser Ratssitzung vorgestellt werden. Beantwortung der Anfrage zur Ortsentwicklung im Bereich Rathaus

1. Wie ist die bauliche Substanz des Bauhofs und des Jugendzentrums, welche Kosten kommen in den nächsten 15-20 Jahren auf uns zu?

Der Gebäudekomplex wurde 1979 mit samt der umliegenden Grundstücksfläche von der Gemeinde erworben. Bei den damaligen Gebäuden handelte es sich um ein Wohnhaus mit Heu Lager und Stallgebäude das landwirtschaftlich genutzt wurde. Der Gebäudekomplex war zum Zeitpunkt des Grundstückvertrages 10 Jahre alt. Art der Nutzung Bauhof (Sozialräume und Betriebsgebäude) bauliche Veränderung Nach Ankauf des ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebsgebäudes erfolgte der Einzug des Bauhofes in den Gebäudeabschnitt Stallgebäude. In dem Wohnhaus wurde eine Hausmeisterwohnung hergerichtet. 2004 erfolgte der Bauantrag für die Erweiterung des Bauhofes durch Nutzungsänderung des Wohnhauses und Schaffung von Fahrzeugunterständen.

Die  Bauweise Ziegelaußenmauerwerk, Fenster: Isolierverglasung Dach: Satteldach Allgemeiner Zustand Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgehend in den vergangenen Jahren durchgeführt. Heizung Die Wärmeversorgung für das Jugendzentrum, Bauhof und dem Feuerwehrgerätehauses (Fernwärmeleitung) erfolgt über zwei Kesselanlagen, die sich im Kellergeschoß des Bauhofes befinden. Die Kesselanlagen und die Regelungstechnik sollten erneuert werden. Energetischer Zustand Entspricht der Nutzungsänderung von 2004. Die komplette Dacheindeckung wurde 2010 (Konjunkturprogramm) erneuert. Die Dacheindeckung bei dem ehemaligen Hausmeisterhaus wurde nicht neu eingedeckt, war zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgängig. Offensichtliche Mängel Keine Jährliche Unterhaltungskosten Laufende Unterhaltungskosten ca. 2.000,00.- € Bewirtschaftungskosten (Strom, Gas, Wasser) ca. 6.000.- € Mittelfristige Investitionskosten Erneuerung der Kesselanlagen und der Regelungstechnik. Sanierungskosten in Abhängigkeit ob der Um- Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses von der derzeitigen Fernwärmeleitung getrennt wird. Jugendzentrum Baujahr Der Gebäudekomplex wurde 1979 mit samt der umliegenden Grundstücksfläche von der Gemeinde erworben. Bei den damaligen Gebäuden handelte es sich um ein Wohnhaus mit Heu Lager und Stallgebäude das landwirtschaftlich genutzt wurde. Der Gebäudekomplex war zum Zeitpunkt des Grundstückvertrages 10 Jahre alt. Art der Nutzung Jugendzentrum bauliche Veränderung 1982 erfolgte der Bauantrag (Nutzungsänderung) für den Umbau eines Gebäudeabschnittes zum Jugendzentrum.Seite – 3 – Bauweise Ziegelaußenmauerwerk und eine Innenvorsatzschale Gesamt d=36,5 cm Fenster: Isolierverglasung Dach: Satteldach Allgemeiner Zustand Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgehend in den vergangenen Jahren durchgeführt. Heizung Die Wärmeversorgung für das Jugendzentrum, Bauhof und dem Feuerwehrgerätehauses (Fernwärmeleitung) erfolgt über zwei Kesselanlagen, die sich im Kellergeschoß des Bauhofes befinden. Die Kesselanlagen und die Regelungstechnik sollten erneuert werden. Energetischer Zustand Entspricht der Nutzungsänderung von 1982. Die komplette Dacheindeckung einschl. der Dachdämmung wurde 2010 (Konjunkturprogramm) erneuert. Offensichtliche Mängel Keine Jährliche Unterhaltungskosten Laufende Unterhaltungskosten ca. 1.500,00.- € Bewirtschaftungskosten (Strom, Gas, Wasser) ca. 5.500.- € Mittelfristige Investitionskosten Erneuerung der Kesselanlagen und der Regelungstechnik. Sanierungskosten in Abhängigkeit ob der Um- Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses von der derzeitigen Fernwärmeleitung getrennt wird.

2. Sind beide Gebäude in Bezug auf Arbeitssicherheit, Behindertengerechtigkeit und der Beschäftigung von Frauen zukunftsfähig? Welche Kosten erwarten uns hier?

Bauhof Arbeitssicherheit: Mängel der Arbeitssicherheit liegen nicht vor. Behindertengerecht: Das Gebäude ist nicht behindertengerecht ausgebaut. Derzeit ist ein schwerbehinderter Mitarbeiter bei dem Bauhof beschäftigt. Der Mitarbeiter hat keine Mobilitätseinschränkung. Beschäftigung von Frauen: Für Mitarbeiterinnen steht ein Umkleideraum und Sanitäreinrichtungen im OG zur Verfügung. Jugendzentrum Arbeitssicherheit: Mängel der Arbeitssicherheit liegen nicht vor. Behindertengerecht: Das Jugendzentrum ist stufenlos erreichbar. Ein automatischer Türöffner an der Eingangstür sowie an der anschließenden Windfangtür ist nicht installiert. Eine Behindertentoilette ist vorhanden. Beschäftigung von Frauen: Keine weiteren baulichen Voraussetzungen notwendig.

Wie ist die Perspektive für den Bauhof? a. Soll er mehr Aufgaben übernehmen und wachsen? b. Soll er weniger Aufgaben bekommen und verkleinert werden (Auslagerung einiger Aufgaben, Fremdvergabe)? c. Soll vielleicht mit den umliegenden Gemeinden ein gemeinsamer Betrieb gegründet werden?

Verwaltungsseitig ist derzeitig nicht beabsichtigt, dass der Bauhof weitere Aufgaben übernimmt und wachsen soll. Die strategische Ausrichtung des Bauhofes obliegt aber der politischen Willensbildung der Gremien. Derzeitig ist nicht beabsichtigt einen Bauhof mit den Nachbargemeinden gemeinsam zu betreiben.

4. Wie ist die Perspektive für das Jugendzentrum? a. Wie viele Jugendliche halten sich hier tatsächlich auf? b. Wollen wir für sehr wenige Jugendliche das Gebäude vorhalten? c. Soll die Jugendarbeit eher dezentral erfolgen? d. Soll sie in die Schulen integriert werden? Die Leitsätze für die Jugendarbeit beziehen sich in einem Abschnitt auf das Jugendzentrum. Darauf aufbauend wurde 2013 ein Konzept erarbeitet und den politischen Gremien vorgestellt. Es ist beabsichtigt, die derzeitige Entwicklung des Jugendzentrums in der nächsten Sitzung des Arbeitskreises Jugend (voraussichtlich im Februar 2015) vorzustellen und zu beraten. In diesem Zusammenhang können auch die aufgeworfenen Fragen beantwortet werden, da diese der politischen Willensbildung obliegen. Es gibt keine Statistik über die Anzahl der Besucherinnen und Besucher pro Tag. Allerdings wird das Jugendzentrum derzeit nur von einem sehr begrenzen Personenkreis regelmäßig besucht.

5. Wie passt der Erweiterungsbau im Ortskern zur inhaltlichen Ausrichtung der Hauptstr? (Ein Blick in andere Gemeinden zeigt selten einen Bauhof und die Feuerwehr im Ortskern.)

Zur inhaltlichen Ausrichtung der Hauptstraße gibt es bisher keine Beschlüsse. Die vom Büro WES (Herr Schatz) vorgestellte Planungsidee beinhaltet keinen Wohnungsbau im Bereich Feuerwiese, Feuerwehr, Bauhof, Jugendzentrum.

6. Wie ist die inhaltliche Ausrichtung im Ortskern rund ums Rathaus langfristig?

Zur inhaltlichen Ausrichtung im Ortskern rund um das Rathaus gibt es bisher keine Beschlüsse.

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